Gestellte Bedingungen hätten die Vorteile der Fusion zu Nichte gemacht
MCI WorldCom und Sprint sagen Fusion endgültig ab

Die Wettbewerbshüter in den USA und der Europäischen Union hatten den Zusammenschluss in der geplanten Form untersagt

ap NEW YORK. Die US-Telekommunikationskonzerne MCI WorldCom und Sprint haben ihre geplante Fusion endgültig abgesagt. Dies teilten die Unternehmen am Donnerstag in New York mit. Die Wettbewerbshüter in den USA und der Europäischen Union hatten den Zusammenschluss in der geplanten Form untersagt. In einer Mitteilung der Unternehmen hieß es, die vom US-Justizministerium gestellten Bedingungen hätten die Vorteile der Fusion zu Nichte gemacht.

Das US-Justizministerium hatte die Auffassung vertreten, dass ein Zusammenschluss des zweitgrößten und drittgrößten Anbieters von Fernverbindungen in den USA zu Nachteilen für die Verbraucher führen werde. Angesichts des Widerstandes war damit gerechnet worden, dass die Unternehmen ihr Fusionsvorhaben aufgeben würden.



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