Gestiegene Fracht- und Energiekosten
K+S verzeichnet Ergebnisrückgang

Der Kasseler Düngemittelspezialist K+S hat im ersten Quartal 2003 unter anderem wegen gestiegener Fracht- und Energiekosten operativ weniger verdient als ein Jahr zuvor.

Reuters KASSEL. Das Betriebsergebnis (Ebit) sei um 4,3 Mill. ? auf 67,8 Mill. ? gesunken, teilte die K+S-Gruppe am Mittwoch mit. Der Umsatz sei indes leicht auf 716,2 Mill. ? von zuvor 711,1 Mill. ? gestiegen. Für das Gesamtjahr stellte K+S einen Umsatz annähernd auf Vorjahresniveau in Aussicht. Das Betriebsergebnis werde aber angesichts von Kostenzuwächsen bei Energie und Personal im Vergleich zum Vorjahr zurückgehen. "Die jeweiligen Branchentrends unserer Geschäftsbereiche lassen eine größtenteils gute bis zufriedenstellende Marktentwicklung für das Jahr 2003 erwarten", hieß es im Quartalsbericht. Zudem stellte das Unternehmen seinen Aktionären für das Jahr 2002 eine konstante Dividende in Aussicht.

Die K+S Gruppe, ehemals Kali und Salz, gehört nach eigenen Angaben zu den führenden Herstellern von kali- und magnesiumhaltigen Erzeugnissen für die Landwirtschaft sowie für industrielle Anwendungen und ist in Europa die Nummer Zwei unter den Feld- und Spezialdüngemittelproduzenten.

Die Geschäftsbereiche fertiva, Salz sowie Dienstleistungen und Handel haben im ersten Quartal nach Unternehmensangaben beim Ergebnis zugelegt. Dagegen verzeichneten die Sparten COMPO, Kalium- und Magnesiumprodukte sowie Entsorgung und Recycling Ergebnisrückgänge, was insbesondere auf höhere Kosten für Energie und Fracht zurückzuführen sei. Der Gewinn nach Steuern sank im Konzern in den ersten drei Monaten um 12,2 % auf 54,6 Mill. ?. Beim Umsatz hätten zum Teil deutliche Mengenzuwächse erlösbedingten Einbußen gegenübergestanden.

Ferner stellte das im MDax gelistete Unternehmen seinen Aktionären für das abgelaufene Geschäftsjahr eine unveränderte Dividende von einem Euro in Aussicht.

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