Gestörtes Verhältnis zur Öffentlichkeit
Bruce Arena - der erfolgreichste US-Trainer

Bruce Arena, geboren 1951 im New Yorker Stadtteil Brooklyn, trat nach einer verkorksten WM in Frankreich im Oktober 1998 die Nachfolge des glücklosen US-Nationaltrainers Steve Sampson an.

sid NEW YORK. Der ehemalige Torhüter, der einmal dem Kader der US-Nationalmannschaft angehörte, aber nicht eingesetzt wurde, war damals eine logische Wahl: Arena galt und gilt als erfolgreichster Trainer im US-Fußball - mit der Nationalmannschaft ist er es bislang allemal.

Zuvor hatte Arena hauptsächlich für die Universität von Virginia gearbeitet (1978 bis 1996): 15-mal in 18 Jahren erreichte er mit seiner Mannschaft das jährliche College-Endturnier, fünfmal wurde er Meister. Danach übernahm der Erfolgscoach 1996 bei der Gründung der US-Profiliga MLS den Klub Washington D.C. United und gewann auf Anhieb zweimal den Meistertitel (1996 und 1997). Zudem betreute er 1996 bei den Spielen in Atlanta das US-Olympia-Team.

Trotz seiner Erfolge hat Arena, der früher auch mal die Sportart Lacrosse professionell betrieb, ein gestörtes Verhältnis zur Öffentlichkeit. Das mag auch daran liegen, dass der Coach sich und seine Sportart missverstanden fühlt. Seinen Landsleuten hält er vor, ihr Verhältnis zu Soccer sei von "Ignoranz, Ablehnung und Unkenntnis" geprägt. Als den "schlimmsten Teil meiner Arbeit" bezeichnet er deshalb "den Umgang mit der Presse und den Fans".

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