Gesuchte Anlage
Gold steigt in Europa weiter

Viele Gründe sprechen nach Meinung von Händlern gegenwärtig für die Anlage Gold Sie verwiesen auf den die eher düsteren Aussichten für die Weltwirtschaft, die niedrigen Zinsen sowie die schwachen Aktienbörsen.

Reuters LONDON. Der Anstieg des Goldpreises hat sich am Mittwoch im europäischen Handel weiter fortgesetzt. Viele Gründe würden gegenwärtig für diese Anlage sprechen, erklärten Händler und verwiesen auf den schwachen Dollar, die Angst vor weiteren Anschlägen, die eher düsteren Aussichten für die Weltwirtschaft, die niedrigen Zinsen sowie die schwachen Aktienbörsen.

Händler sagten, vor allem Fonds hätten sich nach einer schwachen Phase im Morgenhandel in dem Edelmetall engagiert. "Gold demonstriert den Fonds, dass es Potenzial hat, sich zu bewegen, und in Anbetracht der Tatsache, dass sie (die Fonds) die Entwicklung beim Dollar und anderen Investments nicht mögen sind Rohstoffe und vor allem Gold en Vogue," erklärte ein Marktbeobachter.

Die zinslose Anlage Gold ist traditionell in Zeiten wirtschaftlicher und politischer Unsicherheiten gesucht. Für eine Feinunze Gold wurden zuletzt 368,75/369,45 Dollar bezahlt nach 366,10/366,80 Dollar zum Vortagesschluss in New York. Das Londoner Nachmittagsfixing erfolgte bei 367,80 Dollar nach 364,90 Dollar am Vormittag und 366,30 Dollar am Dienstagnachmittag.

Der Goldpreis kam am Mittwoch nie ganz an das am Vortag erreichte Dreieinhalbmonatehoch von 370 Dollar heran. Diese Marke dürfte das Edelmetall indes in Kürze durchbrechen, so ein Händler. Ein anderer sagte, Gold sehe einem anhaltend volatilen Verlauf entgegen. Einerseits dürften weiter der Dollar und die geopolitischen Sorgen für Aufwind sorgen; auf der anderen Seite seien viele Marktteilnehmer long in Gold. Die Handelsspanne sah James Moore von TheBullionDesk.com gegenwärtig bei 365 bis 372 Dollar.

Silber gab auf 4,72/74 Dollar nach von 4,76/78 Dollar am Dienstag in New York. Palladium war etwas fester und notierte bei 174/179 nach 166,50/172,50 Dollar. Platin wurde mit 678/681 Dollar angeschrieben nach 670/675 Dollar. Das Weissmetall hatte im Verlauf bei 682 Dollar den höchsten Stand seit zwei Monaten markiert. Spekulative Käufe nach einem optimistischen Ausblick für Platin durch den Edelmetallverarbeiter Johnson Matthey zu Beginn der Woche hätten den Aufwärtstrend verursacht, erklärten Händler.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%