Gesundheit bedeutet Glück
Michael Lesch: „Ich rege mich nicht mehr so schnell auf“

Das Handelsblatt Weekend Journal im Gespräch mit dem Schauspieler Michael Lesch, der den Arzt in der TV-Serie "Freunde fürs Leben" gespielt hat.

Handelsblatt: Wie würden Sie Ihren Stil beschreiben?

Michael Lesch: Gepflegt, zurückhaltend, sportlich. Ich liebe alles, was schwarz ist. Mein Auto, meine Socken, mein T-Shirt - alles ist schwarz.

Welchen Stil bevorzugen Sie bei Frauen?

Einen typgerechten. Die Kleider, das Make-up, die Frisur müssen zur Person passen.

Was ist Schönheit für Sie?

Schön sein setzt eine Persönlichkeit voraus. Ausstrahlung ist das Allerwichtigste, sie macht einen oder eine erst attraktiv.

Was ist Ihr liebstes Reiseziel?

Ich reise überall dahin, wo es warm ist und die Golfplätze schön sind. Ich bin ein leidenschaftlicher Golfer, und da man nie perfekt spielt, arbeite ich stets an meinem Handicap. Schließlich ist der Weg das Ziel.

Was darf in Ihrem Reisegepäck auf keinen Fall fehlen?

Meine Frau und meine Golfschläger.

Auf welches Markenprodukt möchten Sie nicht verzichten?

Markenprodukte sind mir nicht mehr wichtig. Wer auf der Schwelle zum Tod stand, dem ist nichts wichtiger als Gesundheit. Ich engagiere mich lieber für krebskranke Kinder.

1999 sind Sie an Lymphknotenkrebs erkrankt und haben Ihren Leidensweg in "Ein Jahr Hölle" beschrieben.

Ich rate jedem, der Krankheit die Stirn zu bieten. Ich selbst bin nachsichtiger, gelassener geworden, rege mich nicht mehr so auf, schon gar nicht über ein schlechtes Ergebnis beim Golf.

Welchen Teil Ihrer Zeitung lesen Sie als ersten?

Ich lese immer von vorne nach hinten und am liebsten den Wirtschaftsteil. Vielleicht weil mein Vater ein Stahlwarenfabrikant war und ich schon als kleiner Junge mit ihm über die Wirtschaftslage diskutiert habe.

Was bedeutet Glück für Sie?

Gesund zu sein.

Als "Fahnder" haben Sie im TV Furore gemacht? Welche Rolle wünschen Sie sich nun?

Spannend wäre ein Kriminalkommissar. Aber erst einmal bin ich jetzt mit der "Katze auf dem heißen Blechdach" auf Tournee.

Die Fragen stellte Dagmar Haas-Pilwat

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