Gesundheitswesen
Alles auf eine Karte gesetzt

Der bundesweit erste elektronische Patientenausweis ist am Freitag in Flensburg vorgestellt worden. Die Kieler Gesundheitsministerin Heide Moser (SPD) präsentierte die "Gesundheitskarte Schleswig-Holstein", die in einem Modellversuch künftig von Arztpraxen, Krankenhäusern und einer Apotheke der Stadt akzeptiert wird.

 

dpa FLENSBURG. Die Karte soll als Ersatz für die Chipkarte der Krankenkassen zu einer besseren Patientenversorgung und zu mehr Kosten- und Leistungstransparenz führen.

Auf dem elektronischen Ausweis sind wichtige medizinische Daten, wie Informationen über Allergien, Blutgruppe, Operationen und Impfungen gespeichert. Damit ist erstmals ein umfassender Datenbestand des Patienten von einer Karte abrufbar. Der Datenträger soll mit einem weltweiten Industriestandard gelesen und beschrieben werden und von der Sprache unabhängig auch im Ausland eingesetzt werden können.

Die Teilnahme an dem Flensburger Projekt ist für Patienten freiwillig. Die "Gesundheitskarte" soll im Mai im Bundesgesundheitsministerium vorgestellt werden.

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