Gesunkene US-Beschäftigtenzahlen stützen kaum
Euro leicht gestiegen

Von den gesunkenen Beschäftigtenzahlen in den USA habe die europäische Gemeinschaftswährung kaum profitierten können, sagten Händler.

dpa FRANKFURT. Der Kurs des Euro ist wieder etwas gestiegen. Von den stärker als erwartet gesunkenen Beschäftigtenzahlen in den USA im Monat September habe die europäische Gemeinschaftswährung kaum profitierten können, sagten Händler in Frankfurt. Der Euro notierte um 16.40 Uhr in Frankfurt bei 0,9190 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 0,9174 (Donnerstag: 0,9117) US-Dollar festgesetzt. Ein US-Dollar kostete damit 2,1319 (2,1453) DM.

Die Arbeitslosenquote in den USA hat im September laut US-Arbeitsministerium 4,9 Prozent betragen und sich damit gegenüber dem August nicht verändert. Die Beschäftigtenzahl außerhalb der Landwirtschaft sank im September jedoch gegenüber dem Vormonat um 199 000.

Die Europäische Gemeinschaftswährung habe jedoch kaum von dieser Meldung profitieren können, da die an diesem Wochenende von Marktteilnehmern erwarteten Militärschläge der USA gegen Afghanistan den Markt belastet hätten, sagte Jeremy Hawkins von der Bank of America. Auf Grund eines verlängerten Wochenendes in den USA und Japans hätten die Marktteilnehmer jedoch keine neuen Risiken eingehen wollen. Jedoch könnten die vorgelegten Arbeitsmarktzahlen zu einem festeren Euro in der kommenden Woche führen, sagte Hawkins.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,6204 (Donnerstag: 0,6192) britische Pfund, 110,31 (109,95) japanische Yen und 1,4874 (1,4856) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 291,60 (290,35) US-Dollar gefixt. Der Kilo-Barren Gold kostete 20 008 (Vortag: 19 881) DM.

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