Getränkekonzern legt zu
Eckes baut führende Position in Europa aus

Der Getränkekonzern Eckes hat seine führende Position in Europa im vergangenen Jahr weiter ausgebaut. Wie das größte europäische Fruchtsaftunternehmen am Mittwoch in Nieder- Olm bei Mainz mitteilte, wuchs der Umsatz im Jahresvergleich um 7,9 Prozent auf 1,35 Milliarden Euro.

HB/dpa NIEDER-OLM. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern stieg um 13 Prozent auf 48,4 Millionen Euro. Im ersten Quartal 2003 sei das Geschäft planmäßig gewachsen, sagte Vorstandschef Herbert Verse.

Eckes (hohes C, Granini, Chantré, Eckes Edelkirsch) hatte vor kurzem den geplanten Verkauf seiner Alkoholsparte gestoppt. Verse betonte, dass die Position bei den Fruchtgetränken schnell ausgebaut werden soll. Die Mitarbeiterzahl ging um rund 70 auf 2460 zurück. Jeder zweite Euro wird im Ausland erwirtschaftet.

Mit Fruchtgetränken erzielte Eckes 2002 einen Umsatzanstieg von 18 Prozent auf 677 Millionen Euro. Darin sind erstmals die 2001 erworbenen Marktführer Marli (Finnland) und Joker (Frankreich) vollständig enthalten. Das Ergebnis erhöhte sich um 1,9 Millionen Euro auf 25,6 Millionen Euro. Europaweit kommt Eckes nun auf einen Marktanteil von acht Prozent. Besonders erfolgreich waren Fruchtgetränke in Kunststoffflaschen.

Bei den Spirituosen sank der Umsatz der Nummer eins in Deutschland einschließlich Verbrauchssteuern leicht um drei Millionen Euro auf 675 Millionen Euro. Die Erträge wuchsen um 24 Prozent auf 29,4 Millionen Euro. In dem insgesamt leicht rückläufigen Markt für Spirituosen in Europa konzentriert sich Eckes auf seine bekannten Marken sowie auf den Verkauf von Sekt und Wein.

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