Getragen wird die LPX von der Landesbank Sachsen und dem Strombörsenbetreiber Nord Pool
Leipziger Strombörse nimmt Handel mit Stundenblöcken auf

Die Strombörse Leipzig Power Exchange (LPX) nimmt an diesem Donnerstag den Handel mit Stundenblöcken auf. Das sei nach dem erfolgreichen Start mit dem Handel einzelner Stunden möglich geworden, teilte LPX am Mittwoch mit.

dpa LEIPZIG.In den vergangenen vier Monaten habe die LPX ihr Volumen im Handel einzelner Stunden vervierfachen können, teilte das Unternehmen mit. Im September seien 350 000 Megawattstunden an der Leipziger Strombörse gehandelt worden. Die Frankfurter Strombörse EEX setzte 97 000 Megawattstunden im Handel mit einzelnen Stunden um.

Im Unterschied zum Handel mit einzelnen Stunden können bei Stundenblöcken mehrere Stunden en bloc erworben beziehungsweise angeboten werden. Dazu habe LPX den Tag in fünf Blöcke aufgeteilt. "Wir haben diese Angebot genau auf die Bedürfnisse des Marktes zugeschnitten und uns an den Kundenwünschen orientiert", sagte LPX-Geschäftsführer Carlhans Uhle.

Die LPX war im Juni als erste deutsche Strombörse gestartet. Die Anzahl der Teilnehmer ist von 14 auf 33 gestiegen. Getragen wird die LPX zu je 35 % von der Landesbank Sachsen und dem Strombörsenbetreiber Nord Pool sowie von Sachsen und Leipzig. In drei Jahren soll die Gewinnzone erreicht werden. Mittelfristig will LPX 20 % des deutschen Strombedarfs handeln.

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