Gewaltsame Proteste nach neuem Schul-Zwischenfall: Mehr als 30 Verletzte bei Ausschreitungen in Belfast

Gewaltsame Proteste nach neuem Schul-Zwischenfall
Mehr als 30 Verletzte bei Ausschreitungen in Belfast

Bei schweren Straßenschlachten zwischen Katholiken und Protestanten in der nordirischen Provinzhauptstadt Belfast sind mehr als 30 Menschen verletzt worden. Mindestens 20 Polizisten erlitten Verletzungen, als sie versuchten, im Norden der Stadt Jugendliche beider Seiten zu trennen, wie die Beamten am Donnerstag mitteilten.

afp BELFAST. Zudem wurden mindestens zehn Katholiken im Ardoyne-Viertel verletzt, einige von ihnen durch Plastikgeschosse. Rund 300 katholische Demonstranten hatten die Beamten zuvor mit Molotowcocktails und Pflastersteinen beworfen. Die Jugendlichen zündeten Autos an und blockierten damit die wichtigste Zufahrtsstraße zum Norden der Stadt.

Die Unruhen waren entfacht worden, als Schülerinnen einer katholischen Mädchenschule nach Angaben des Direktors von Protestanten beleidigt und belästigt wurden. An der Holy-Cross-Grundschule an der Ardoyne Road war es in den vergangenen Monaten wiederholt zu Ausschreitungen gekommen. Der Schulweg der Mädchen führt durch protestantisches Wohngebiet.

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