Gewebe für Ariane-Raketen
CS-Interglas macht wieder Gewinn

dpa STUTTGART. Die CS-InterglasAG schreibt nach ihrem Ergebniseinbruch vom Vorjahr wieder schwarze Zahlen. "Wir haben die Umsatz- und Ertragswende geschafft", sagte Vorstandschef Bernd Meffert bei der Bilanzvorlage des Herstellers von Industriegeweben am Montag in Stuttgart. Der Jahresüberschuss des gesamten CS-Interglas- Konzerns lag im abgelaufenen Geschäftsjahr 1999/2000 (30.6.) bei 1,4 Mill. Euro (2,7 Mill. DM) nach minus 8,7 Mill. Euro im Vorjahr. Der Konzernumsatz stieg um 19 % auf 143 Mill. Euro.

Im vergangenen Jahr hatte die preiswertere Konkurrenz aus Taiwan dem Erbacher Unternehmen zu schaffen gemacht. Durch die gestiegene Nachfrage hat auch der Wettbewerber die Preise inzwischen kräftig erhöht. Die CS-Interglas hat sich inzwischen eine schlankere Struktur mit drei Sparten gegeben. Im Bereich Elektro mit einem Umsatzanteil von knapp 50 % werden Glasgewebe für Leiterplatten in Computern oder Handys produziert. Die Sparte Industrie/Composites legte unter anderem durch den erhöhten Bedarf an Kohlenstoffgeweben für Ariane 5- Raketen zu. Im Geschäftsfeld Bau/Deko konnten 1999/2000 noch keine Gewinne verbucht werden.

CS-Interglas beschäftigte 1999/2000 im Schnitt 1 019 Mitarbeiter. Der Konzern gehört zu 43,6 % der amerikanischen Hexcel Corp. 40,2 % sind im Familienbesitz. Der Rest ist Streubesitz. Auf eine Dividende wollte Vorstandschef Meffert auch im laufenden Geschäftsjahr "keine großen Hoffnungen wecken."

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