Gewerkschaft macht Druck
Verdi droht mit Streiks im Einzelhandel

Im Tarifstreit des Einzelhandels erhöht die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi kurz vor der Umsetzung der längeren Öffnungszeiten am 1. Juni den Druck auf die Arbeitgeber. Sollten die Arbeitgeber auch in dieser Woche bei Verhandlungen in Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Hessen, Berlin/Brandenburg, Sachsen- Anhalt und Bayern keine Angebote vorlegen, drohten Arbeitskampfmaßnahmen, sagte Franziska Wiethold vom Verdi-Bundesvorstand am Dienstag auf der Bundesfachgruppenkonferenz Einzelhandel in Magdeburg.

HB/dpa MAGDEBURG. In den bisher 15 regionalen Verhandlungen hätten die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt. Wiethold warf den Arbeitgeberverbänden vor, die Verhandlungen zu verschleppen und damit Streiks zu provozieren.

Neben Einkommenserhöhungen geht es Verdi um tarifliche Regelungen zur Arbeitszeit sowie um Zuschläge und Freizeitansprüche im Zusammenhang mit den verlängerten Ladenöffnungszeiten vom 1. Juni an. Die Gewerkschaft fordert für die 2,5 Mill. Beschäftigten, je nach Bundesland, zwischen 3,5 und 4,5 % mehr Lohn sowie ein Mindesteinkommen von 1500 ?. Zudem sollen die Beschäftigten nur an jedem zweiten Wochenende arbeiten.

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