Gewerkschaft sieht keine Fortschritte
Bahn-Tarifrunde ergebnislos abgebrochen

ap FRANKFURT/MAIN. Die Tarifverhandlungen über ein Beschäftigungsbündnis bei der Bahn in Frankfurt am Main sind nach Gewerkschaftsangaben am Dienstag erneut ergebnislos geblieben. Es stehe noch kein Termin für neue Verhandlungen fest, sagte der Sprecher der Eisenbahnergewerkschaft Transnet/GdED , Reinhard Sauer, nach dem Ende der Gesprächsrunde. Es habe keine Fortschritte gegeben.

Die Gespräche drehten sich erneut vor allem um die Höhe des so genannten Zukunftssicherungsfonds, mit dem noch von der Bundesbahn eingegangenen Zulagenverpflichtungen abgelöst werden sollen. Die Bahn hatte bislang 2,7 Mrd. DM für den Fonds zugesagt, die Gewerkschaften fordern aber eine deutliche Erhöhung.

Die Bahn habe nun lediglich ihren Vorschlag wiederholt, den Fonds um 300 Mill. DM aufzustocken, falls der Konzern im Jahr 2004 ein gutes Betriebsergebnis erzielen sollte. Dieser Vorschlag war bereits im Oktober gemacht worden, bevor die Verhandlungen über den Fonds wegen der schweren Finanzprobleme der Bahn im November ausgesetzt worden waren. Auch in der Frage einer Verlängerung des Schutzes vor betriebsbedingten Kündigungen bis 2004 habe es keine Fortschritte gegeben, sagte Sauer.



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