Gewerkschaft sieht keinen Grund zur Entwarnung
IG Metall weitet Warnstreiks aus

Für Donnerstag sind Gewerkschaftsangaben zufolge mehr als 100 000 Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie aufgerufen, ihre Arbeit zeitweise niederzulegen.

wiwo/ap FRANKFURT/DÜSSELDORF. Medienberichte über eine bevorstehende Lösung des Tarifkonfliktes dementierte die Gewerkschaft. "Wir sind von einem Pilotabschluss noch weit entfernt", sagte IG-Metall-Sprecher Claus Eilrich am Donnerstag in Frankfurt am Main.

Der Schwerpunkt der bundesweiten Protestaktionen sollte in Bayern liegen. Allein bei Bosch wollten 30 000 Beschäftigte in den Ausstand treten, sagte IG-Metall-Sprecherin Dagmar Opoczynski. Aber auch bei Opel in Eisenach und Siemens in Berlin seien Aktionen vorgesehen. In Nordrhein-Westfalen wollten neben Aktionen in Olpe, Gelsenkirchen, Münster und bei Miele in Bielefeld und Gütersloh auch bei Ford in Köln rund 15 000 Beschäftigte die Arbeit niederlegen, sagte der IG-Metall-Sprecher für den Bezirk Nordrhein-Westfalen, Wolfgang Nettelstroth.

In Hannover war nach Angaben des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall unterdessen ein Treffen der Zentralen Verhandlungskommission geplant. Die IG Metall fordert 6,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt sowie eine Gleichstellung von Arbeitern und Angestellten. Die Arbeitgeber bieten bislang je zwei Prozent mehr Geld für dieses und nächstes Jahr.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%