Gewerkschaften kündigten Proteste an
Corus baut weitere Stellen in Großbritannien ab

Beim britisch-niederländischen Stahlkonzern Corus Group Plc sollen weitere 1150 Arbeitsplätze gestrichen werden. Im Rahmen der neuen Umstrukturierungsrunde soll der Produktionsstandort Stocksbridge (Grafschaft Yorkshire) ganz geschlossen werden.

HB/dpa LONDON. Die Stahlproduktion soll künftig auf drei Hauptstandorte in Großbritannien konzentriert werden. Dies gab das Unternehmen am Dienstag in einer Mitteilung bekannt. Corus hatte erst im März für das vergangenen Geschäftsjahr einen Nettoverlust von 458 Mill. Pfund (687 Mill. Euro) bekannt gegeben.

Der Konzern hatte in den vergangenen Jahren bereits knapp über 10 000 Arbeitsplätze gestrichen und hat gegenwärtig noch rund 25 000 Beschäftigte. Gewerkschaftsvertreter kündigten am Dienstag Proteste gegen den fortgesetzten Arbeitsplatzabbau an. Die Stahlarbeiter müssten jetzt den Preis für das Missmanagement bei Corus zahlen, sagte Gewerkschaftsführer Derek Simpson in London. Corus war 1999 durch den Zusammenschluss von British Steel (61,7 Prozent) und Koninklijke Hoogovens (38,3 Prozent) entstanden. Von den Stellenstreichungen in den Jahren 2000 und 2001 waren überwiegend Standorte in Wales betroffen

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