Gewerkschaftsrat kürzt geplante Bezüge um zehn Prozent
Verdi-Chef Bsirske erhält jetzt 27 000 Mark im Monat

Das ursprünglich vorgesehene Gehalt von 30 000 Mark wurde vom Gewerkschaftsrat laut Pressebericht um zehn Prozent gekürzt.

afp BERLIN. Der Chef der weltgrößten Einzelgewerkschaft Verdi, Frank Bsirske, soll nun 27 000 Mark brutto pro Monat verdienen. Das ursprünglich vorgesehene Gehalt von 30 000 Mark monatlich wurde damit nach einem Bericht der "Berliner Zeitung" vom Verdi-Gewerkschaftsrat um zehn Prozent gekürzt. Bislang verdiente Bsirske 15 000 Mark im Monat.

Die zehnprozentige Kürzung betrifft auch die Stellvertreter Bsirskes, die der ursprünglichen Vorlage für den Gewerkschaftsrat zufolge jeweils 26 250 Mark verdienen sollten. Verdi-Sprecher Harald Reutter nannte den Beschluss des Gremiums gegenüber der "Berliner Zeitung" ein "zufrieden stellendes Ergebnis". An der Gewerkschaftsbasis waren die geplanten Gehälter für die Spitzenfunktionäre auf teilweise heftige Kritik gestoßen. Die neue Dienstleistungsgewerkschaft Verdi war im März durch den Zusammenschluss von Postgewerkschaft, ÖTV, HBV, IG Medien und DAG gegründet worden.

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