Gewinn 2002 stärker als erwartet gesteigert
Michelin-Männchen ist gut in Form

Europas größter Reifenhersteller Michelin hat seinen Gewinn im vergangenen Jahr stärker gesteigert als von Analysten erwartet. Höhere Preise und Kosteneinsparungen halfen dem französischen Unternehmen nach eigenen Angaben, die schwachen Märkte und negative Wechselkurseffekte wettzumachen.

Reuters PARIS. Der Konzern gab am Dienstag für 2002 einen nahezu verdoppelten Überschuss von 580,8 Millionen Euro bekannt. Vor Minderheitsbeteiligungen ergab sich ein Reingewinn von 614,5 (Vorjahr 313,9) Millionen Euro. Michelin führte den starken Anstieg auch auf geringere Zins- und Steuerbelastungen sowie einen außerordentlichen Erlös aus dem Verkauf von Immobilien in Nordamerika zurück. Zudem hätten im Jahr 2001 Sonderbelastungen durch eine Restrukturierung das Ergebnis gedrückt. Der operative Gewinn kletterte den Angaben zufolge um 18 Prozent auf 1,225 Milliarden Euro.

Analysten hatten den operativen Gewinn im Schnitt mit 1,13 Milliarden Euro und den Nettogewinn vor Minderheitsbeteiligungen mit 458 Millionen Euro erwartet.

Wie der Konzern bereits früher bekannt gegeben hatte, ging der Umsatz 2002 belastet von den Kursverlusten des Dollar und südamerikanischer Währungen um 0,8 Prozent zurück. Zum Ausblick teilte Michelin lediglich mit, seine Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr weiter verbessern zu wollen. Einen konkreten Ausblick gab das Unternehmen aber nicht und verwies zur Begründung auf konjunkturelle und weltpolitische Unsicherheiten.

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