Gewinn erst im vierten Quartal
Jenoptik bestätigt Prognosen

Die Jenoptik AG, Jena, hat ihre Umsatz und Gewinnprognosen für das laufende Jahr bestätigt. Vorstandsvorsitzender Lothar Späth sagte am Dienstag auf der Hauptversammlung in Erfurt, dass das Unternehmen weiterhin von einem Umsatz auf Vorjahreshöhe und einem Jahresüberschuss ohne Sondereinflüsse leicht unter dem Niveau von 2001 ausgehe.

vwd ERFURT. Voraussetzung sei, dass alle Projekte frist- und kalkulationsgerecht zum Jahresende abgerechnet würden. Die Kommentare einiger Medien nach den Zahlen des ersten Quartals könne der Vorstand "nicht ganz nachvollziehen". Jenoptik habe kommuniziert, dass sich die Umsatzsprünge der Vergangenheit von 25 % nicht fortsetzen ließen.

Die ersten beiden Quartale 2000 und 2001 seien durch Sondererträge geprägt gewesen, die im ersten Quartal nicht angefallen seien. Das Unternehmen hatte im ersten Quartal ein negatives Betriebsergebnis in Höhe von 4,284 Mill. Euro nach plus 48 Mill. im Vorjahr verzeichnet. Die Struktur der Anlagenbaus bedinge jedoch, dass der Gewinn in der Regel erst im vierten Quartal anfalle.

Späth, der sein Amt im Falle eines Wahlsieges der CDU im Herbst sechs Monate früher als geplant niederlegen und in die Politik zurückkehren will, kündigte ferner an, dass im kommenden Jahr alle Töchter des Konzerns unter der Marke "Jenoptik" agieren sollen. Ein enstprechendes Corporate Design werde in den kommenden Wochen erarbeitet.

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