Gewinn fällt voraussichtlich niedriger aus als erwartet
Sensible Verbraucher in Europa stürzen McDonald's in die Krise

Die BSE-Krise verdirbt den europäischen Verbrauchern weiterhin den Appetit auf Burger von McDonald's. Das Wachstum in anderen Regionen werde voraussichtlich nicht ausreichen, um die negativen Effekte auf dem alten Kontinent völlig auszugleichen, teilte der Fast-Food-Konzern am Freitag im US-amerikanischen Oak Brook mit. Das zweite Halbjahr soll etwas besser werden.

ddp-vwd/rtr OAK BROOK/CHICAGO. Das erste Quartal werde neben der BSE-Krise auch durch steigende Kosten, die konjunkturelle Schwäche und hohe Marketingausgaben belastet, hieß es. Im laufenden Quartal werde das Ergebnis je Aktie daher um etwa fünf Prozent unter dem des Vorjahreszeitraums liegen, hieß es.

McDonald's teilte mit, das Unternehmen rechne für das zweite Quartal 2001 mit einem Gewinnrückgang je Aktie auf 34 bis 35 (Vorjahresquartal 39) Cents. Damit liegt der prognostizierte Gewinn unterhalb der von Analysten erwarteten Spanne von 36 bis 40 Cents. Im zweiten Halbjahr 2001 werde eine deutliche Geschäftsbelebung erwartet. In den ersten fünf Monaten 2001 seien die weltweiten Umsätze bei unveränderten Wechselkursen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um sechs Prozent auf 16,4 Mrd. $ gestiegen, teilte das Unternehmen weiter mit. Unbereinigt um den Wechselkurseffekt habe der Zuwachs jedoch nur zwei Prozent betragen.

Für die zweite Jahreshälfte rechnet McDonald's jedoch mit einer deutlichen Verbesserung des Geschäfts. In den ersten fünf Monaten des laufenden Geschäftsjahres seien die "system- und weltweiten Umsätze" trotz der Probleme um sechs Prozent auf 16,4 Mrd. $ gestiegen. McDonald's kündigte jedoch an, die Investitionen im laufenden Jahr in einigen asiatischen und lateinamerikanischen Wachstumsmärkten zu verringern, in denen die wirtschaftliche Erholung nicht so schnell wie erwartet eingesetzt habe. In diesen Ländern seien die Kernprodukte wie Hamburger und Pommes weniger gefragt gewesen.

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