Gewinn im zweiten Quartal gesunken
Apple erwartet steigende Gewinnmargen

Die Apple Computer Inc. hat die Umsatzprognose für das laufende dritte Quartal des Geschäftsjahres erhöht auf 1,6 Mrd. $. Der Gewinn werde in gleicher Höhe wie im Vorquartal liegen, eventuell auch leicht darüber.

su NEW YORK. Im zweiten Quartal hat der Computerhersteller im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 4 % mehr umgesetzt, der Nettogewinn ist um 7 % gesunken.

Den Erlösanstieg verdankt Apple dem Erfolg seines neuen Computermodells iMac mit Flachbildschirm, von dem der Konzern 220 000 ausgeliefert hat. Von dem Produkt erhofft sich Apple-Chef Steven Jobs einen neuen Auftrieb. Der Konzern, der mit seinen auffällig designten Geräten weniger als 5 % Anteil am Computermarkt hat, war in letzter Zeit mit einigen Neuerungen gescheitert. Jetzt kommt Apple mit der Produktion des Flachbildschirmes gar nicht nach. Im laufenden Quartal soll die Produktion jedoch die Nachfrage einholen, sagte Apple-Finanzchef Fred Anderson.

Apple hat im zweiten Quartal bei einem Umsatz von 1,5 Mrd. $ einen Nettogewinn von 40 Mill. $ oder 11 Cents je Aktie erwirtschaftet. Im Vorjahreszeitraum hatte der Umsatz um 70 Mill. $ niedriger, der Gewinn dagegen um 3 Mill. $ oder 1 Cent je Aktie höher gelegen. "Es war ein sehr solides Quartal", kommentierte Analyst David Bailey von der New Yorker Investmentfirma Gerard Klauer Mattison das Ergebnis.

Die zurückhaltende Aussage über den Gewinn des laufenden Quartals begründete Anderson mit hohen Preisen für Komponenten und dem teuren Transport der iMacs per Flugzeug. Gegen Ende des Jahres sollen diese Kosten sinken und damit die Gewinnmargen wieder steigen. Apple hat im zweiten Quartal 8 % mehr Macintosh-Computer ausgeliefert, insgesamt 813 000 Stück. Analysten warnten jedoch, dass das kein Indikator für die Branche ist, weil die Umsätze der Personalcomputer mit Windows-Betriebssystem der Entwicklung bei Apple in der Regel nicht genau folgen.

Quelle: Handelsblatt

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