Gewinn je Aktie von 0,65 Euro
Bankgesellschaft belässt Bewag auf "Halten"

adx BERLIN. Die Bankgesellschaft Berlin belässt die Aktien des Berliner Energieversorgers Bewag auf "Halten". Durch den Verkauf der Veag und Laubag an HEW habe sich der Ausblick jedoch verbessert, sagte Gerlinde Gollasch im Gespräch mit ADX. Da der Veag die Endkundenanschlüsse fehlten, sei für sie eine Einbeziehung der Bewag in den neugeschmiedeten Energiekonzern wünschenswert. "Operativ gibt es keine bessere Lösung", betonte die Analystin. Nun seien die Chancen gestiegen, dass das Pokern um die Bewag ein schnelles Ende finde.

Die Analystin vermutet, dass Southern Energy mit einer Mehrheit an Bewag aus den Verhandlungen um den Berliner Energiekonzern herausgehe. Es gebe für Eon keinen Grund mehr, sich dagegen zu sperren. Zum einen habe Eon mit dem Erhalt der Sydkraft-Anteile ein wichtiges Ziel erreicht. Zum anderen stelle die entstehende vierte Kraft am deutschen Energiemarkt keine ernsthafte Konkurrenz für den Düsseldorfer Eon-Konzern dar. Die außenstehenden Aktionäre könnten eventuell ein Übernahmeangebot erhalten. Auf Grund der bestehenden Unsicherheiten sei ein Kauf der Aktie jedoch gewagt. Gollasch rechnet für das laufende Jahr mit einem Gewinn je Aktie von 0,65 Euro und für das darauf folgende Jahr von 0,72 Euro.

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