Gewinn je Aktie von 4,67 Euro
Goldman Sachs bleibt bei VW skeptisch

Die Investmentbank Goldman Sachs hält an ihrer Einstufung der VW-Aktie als "Market Performer" fest. Die am Dienstag vorgelegten Quartalszahlen seien zwar im Rahmen der Erwartungen gewesen, sie seien aber durch verschiedene Effekte geschönt, urteilen die Analysten in einer am Mittwoch in Frankfurt vorgelegten Studie.

dpa-afx FRANKFURT. Nach Schätzungen von Goldman Sachs hat der Automobilkonzern inzwischen rund 240 000 Fahrzeuge abgesetzt, aber nicht verkauft. Diese Fahrzeuge seien an die Händler ausgeliefert, jedoch noch nicht an Endkunden verkauft. Mit der Auslieferung aber würden die Fahrzeuge in die Bilanz übernommen. Das sei ein übliches Verfahren bei allen Herstellern, das Ausmaß, das derzeit bei VW zu beobachten sei, sei aber selten.

Goldman Sachs erwartet, dass VW daher seine Produktion früher oder später herunterfahren muss, sollte nicht die Nachfrage in den USA und Europa deutlich anziehen.

Zudem erwarten die Analysten für das laufende Jahr ein sich verlangsamendes Gewinnwachstum. Die angekündigten Kostensenkungsprogramme würden die kalkulierten Gewinne kaum ermöglichen. Daher bleibe die Bank bei ihren Gewinnprognosen, die unter den Konsensschätzungen der Investmenthäuser lägen: Für das laufende Jahr rechnen die Analysten mit einem Gewinn je Aktie von 4,67 Euro, 2002 soll der Wert auf 4,79 Euro steigen.

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