Gewinn kletterte um 196 Prozent
CE Consumer Electronic mit neuem Rekordergebnis

Der Chip-Händler CE Consumer Electronic AG, München, hat im vergangenen Jahr sein Rekordergebnis von 1999 und auch seine mehrfach erhöhten Planvorgaben übertroffen. Der Gewinn vor Zinszahlungen und Steuern kletterte gegenüber dem Vorjahr um 196 % auf 24,3 Mill. Mark, wie die Gesellschaft am Donnerstag am Unternehmenssitz mitteilte.

ddp-wwd MÜNCHEN. Der Umsatz legte um 663 % auf 555,8 Mill. Mark zu und hat sich damit mehr als versiebenfacht. Die jüngsten Prognosen des Vorstandsvorsitzenden Erich J. Lejeune von Anfang Dezember lagen bei 24,0 Mill. und 470 Mill. Mark.

Da der Broker seine Ankündigungen in der Vergangenheit stets eingehalten hatte, gingen Marktteilnehmer auch diesmal von der Erfüllung der Ziele aus. Der Kurs an der Frankfurter Wertpapierbörse pendelte deshalb nach der Veröffentlichung der Zahlen weiter um seinen Schlusswert am Vortag von 13,98 Euro. Ihr Hoch innerhalb der vergangenen 52 Wochen hatten die Papiere mit 93,33 Euro am 22. Februar vorigen Jahres erlebt. Das Tief lag im Zuge der sich verschlechternden Börsenstimmung bei 9,30 Euro am 10. Januar dieses Jahres.

Der Chip-Händler leidet darunter, dass seine Chancen oft mit denen der Chip-Hersteller gleichgesetzt werden. Tatsächlich aber beschafft er unabhängig von Branchenkonjunktur und marktstrategischen Beschränkungen global für Industrieunternehmen elektronische Bauelemente sowie Systemkomponenten. Zudem betreibt er ein extrem breites Produktportfolio, was ihm zusätzliche Unabhängigkeit von der Nachfrage gibt. Als Gründe für das starke Wachstum im vergangenen Jahr nannte das Unternehmen die auf hohem Niveau expandierenden Märkte für elektronische Bauelemente. Dazu kämen die schnellen Betriebsanläufe der in den vergangenen Jahren erworbenen neuen Konzerngesellschaften unter anderem in den USA.

Die Gesellschaft teilte zudem mit, dass Friedrich Rettenberger (47) am 1. Juni die Nachfolge des aus persönlichen Gründen ausgeschiedenen Finanzvorstands Horst G. Bülck antreten wird. Rettenberger ist seit Oktober 1999 Vorstand der VendIT AG, eines Software-Vermarktungsunternehmens mit Sitz in München. Lejeune hatte wegen des überraschenden Rückzugs von Bülck, der als sein Nachfolger aufgebaut worden war, seine Pläne für den Wechsel in den Aufsichtsrat zu Ende 2002 verschoben.

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