Gewinn pro Aktie bleibt deutlich unter Analystenerwartungen
Lucent reduziert erneut Planzahlen für viertes Quartal

Um mindestens 25 % wird der Überschuss, den der Technologiekonzern erzielen will, sinken. Analysten hatten sich mehr versprochen, und das, obwohl Lucent im laufenden Jahr bereits dreimal seine Prognosen nach unten korrigiert hat.

Reuters MURRAY HILL. Der US-Technologiekonzern Lucent Technologies hat erneut seine Planzahlen für das vierte Quartal 2000 gesenkt. Das Unternehmen teilte am Dienstag nach US-Börsenschluss in Murray Hill mit, der Überschuss im vierten Quartal werde wahrscheinlich um 25 bis 29 % sinken. Niedriger als erwartet ausgefallenene Umsätze in der Sparte optische Elektronik sowie bei traditioneller Telekommunikationstechnik seien dafür verantwortlich. Für das vierte Quartal rechnet Lucent nach eigenen Angaben nun mit einem Pro-Forma-Ergebnis je Aktie aus dem laufenden Geschäft von 17 bis 18 Cent nach 24 Cent im Vorjahr.

Analysten erwarteten nach einer Umfrage von First Call/Thomson FinanciaL einen deutlich höheren Gewinn je Aktie von 27 Cent für das vierte Quartal. Noch im Januar des laufenden Jahres hatte Lucent mit einem Gewinnwachstum von rund 20 % geplant. Bereits dreimal im laufenden Jahr hatte das Unternehmen allerdings bislang seine Gewinnziele herunter genommen.

Beim Umsatz erwartet der Telekomausrüster nach eigenen Angaben im vierten Quartal einen Anstieg von 14 bis 15 % auf 9,3 bis 9,4 Mrd. $. Ursprünglich hatte Lucent mit einem Umsatzanstieg von 20 % geplant. Im Juli hatte Lucent dann seine Prognose auf einen Anstieg von 15 % gesenkt.

Am Dienstag schlossen Lucent im US-Handel mit einem leichten Minus von 15/18 auf 31-3/8 $.

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