Gewinn soll in den nächsten Jahren noch zulegen
UPM Kymmene: Kein Papiertiger

Papieraktien müssen keineswegs langweilig sein. Das zeigt der Kursverlauf von UPM Kymmene. Während die Aktien der Konkurrenz deutlich an Boden verloren, legten die Finnen in den vergangenen zwei Jahren um gut 50 Prozent zu.

DÜSSELDORF. Auch im Sechsjahresvergleich - in dem immerhin das Allzeithoch der Papierkonzernaktien aus dem Medienboom Anfang 2000 fällt - liegt die UPM-Aktie mehr als 100 Prozent im Plus. Der Grund: UPM erzielt auch in der für die Papierindustrie äußerst schwierigen Marktphase gute Gewinne. Die Branche steckt seit den frühen Neunzigerjahren in der Konsolidierung. Motto: Fressen oder gefressen werden. Dies hat sich das UPM-Management zu Eigen gemacht. Es reagierte in entscheidenden Momenten schneller als der Wettbewerb. Durch Übernahmen wuchsen die Finnen zum weltweit drittgrößten Papierkonzern. Die Zukäufe haben jedoch - anders als bei der US-Konkurrenz - nicht zur Ertragsschwäche geführt. Einsparpotenziale von bis zu 70 Millionen Euro jährlich helfen dem Gewinn auf die Sprünge: Der Nettogewinn soll in den nächsten drei Jahren auf knapp 1,6 Milliarden Euro zulegen. Die Aktie hätte damit noch Luft bis circa 60 Euro.

Quelle: Wirtschaftswoche

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