Gewinn übertrifft Erwartungen: Analysten zufriedener als Diageo-Chefs

Gewinn übertrifft Erwartungen
Analysten zufriedener als Diageo-Chefs

Der weltgrößte Spirituosenkonzern Diageo hat im abgelaufenen ersten Geschäftshalbjahr trotz Konjunkturflaute seinen Gewinn stärker gesteigert als von Analysten erwartet. Das britische Unternehmen verfehlte aber die eigenen Umsatzziele.

Reuters LONDON. Der operative Gewinn sei in den sechs Monaten bis Ende Dezember auf 1,29 Milliarden Pfund (rund 1,9 Milliarden Euro) gestiegen von 1,23 Milliarden Pfund im Vorjahreszeitraum, teilte der Konzern am Donnerstag in London mit. Analysten hatten im Schnitt mit 1,26 Milliarden Pfund gerechnet.

Das organische Umsatzwachstum seiner Premiummarken wie Smirnoff-Wodka oder Guinness-Bier bezifferte Diageo auf vier Prozent und damit deutlich unter dem eigenen Wachstumsziel von acht bis zehn Prozent. "Wir sind uns bewusst, dass dies ohne Zweifel unsichere Zeiten sind. Dennoch gehen wir davon aus, wenn sich der Markttrend nicht wesentlich ändert, dass sich bei Diageo das organische Wachstum in der zweiten Jahreshälfte verbessern wird", erklärte Konzernchef Paul Walsh.

Diageo entstand 1997 aus der Verschmelzung der Guinness-Gruppe mit dem Lebensmittel- und Getränkekonzern Grand Met und hatte den Umbau zum reinen Getränkekonzern mit dem Verkauf der Schnellrestaurant-Kette Burger King im Dezember abgeschlossen.

Diageo-Aktien stiegen am Vormittag in London stärker als der Gesamtmarkt gut drei Prozent auf 615,5 Pence.

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