Gewinn um 25 Prozent gestiegen
Springer hält an Sparkurs fest

Der Berliner Verlag Axel Springer hat dank seines strikten Sparkurses den Gewinn nach Steuern im ersten Halbjahr um 25 Prozent gesteigert. Damit verdiente Europas größter Zeitungskonzern in den ersten sechs Monaten 2003 bereits mehr als im gesamten Vorjahr.

Reuters BERLIN. Der Halbjahresüberschuss sei um 25 Prozent auf 90 Millionen Euro gestiegen, teilte Deutschlands einziger börsennotierter Printkonzern ("Bild", "Welt") am Donnerstag mit. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebita) legte sogar auf 120 Millionen Euro von 50 Millionen Euro zu. Der Umsatz stagnierte mit 1,2 Milliarden Euro. "Allerdings bleibt die Marktlage überaus schwierig. Wir werden daher das Restrukturierungsprogramm im zweiten Halbjahr fortsetzen", erklärte Vorstandschef Mathias Döpfner.

Seit mehr als einem Jahr steuert der Axel Springer Verlag mit Einsparungen, Personalabbau und der Trennung von Geschäftsbereichen dem Einbruch der Anzeigeneinnahmen entgegen, unter dem die gesamte Zeitungsbranche leidet. So verringerten sich die Gesamtaufwendungen im ersten Halbjahr um weitere 5,6 Prozent auf 1,15 Milliarden Euro. Zwar sanken die Anzeigenumsätze erneut um 5,5 Prozent auf 480 Millionen Euro, der Anstieg der Vertriebserlöse um 5,5 Prozent machte das aber mehr als wett. Ihr Anteil am Gesamtumsatz des Konzerns liegt nun bei 47,3 Prozent.

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