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Gewinn und Umsatz bei Philips gestiegenDPA-Datum: 2004-07-13 15:44:07

Amsterdam (dpa) - Der niederländische Elektronikkonzern Philips hat vor allem dank höherer Nachfrage nach Halbleitern und Unterhaltungselektronik im zweiten Quartal 2004 Gewinn und Umsatz deutlich gesteigert.

Amsterdam (dpa) - Der niederländische Elektronikkonzern Philips hat vor allem dank höherer Nachfrage nach Halbleitern und Unterhaltungselektronik im zweiten Quartal 2004 Gewinn und Umsatz deutlich gesteigert.

Wie das Unternehmen am Dienstag in Amsterdam mitteilte, wuchs der Reingewinn im Jahresvergleich von 42 auf 616 Millionen Euro. Er erreichte damit laut Finanzchef Jan Hommen eine Größenordnung wie zuletzt im Jahr 2000.

Der Umsatz erhöhte sich von von 6,5 auf knapp 7,3 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis lag bei 356 Millionen Euro nach einem Verlust von 26 Millionen Euro im zweiten Vierteljahr 2003.

«Philips ist eindeutig auf dem Weg zu anhaltender Profitabilität und dauerhaftem Wachstum», kommentierte Konzernchef Gerard Kleisterlee. Produkt-Innovationen und gestiegene Nachfrage zusammen mit Verringerung der Kostenstruktur hätten dies bewirkt.

Im ersten Halbjahr 2004 betrug der Gewinn bei Philips 1,16 Milliarden Euro nach einem Verlust von 27 Millionen Euro in der ersten Hälfte 2003. Der Umsatz war mit 13,9 Milliarden Euro um sieben Prozent höher als im Vergleichszeitraum. Diese Entwicklung wird sich nach Erwartung der Philips-Führung in der zweiten Jahreshälfte fortsetzen. Dabei werde wohl die Marke von 30 Milliarden Euro beim Jahresumsatz übertroffen, meinte Hommen vor Journalisten. Das erwartete Jahreswachstum gab er mit «sieben bis acht Prozent» an.

Den höchsten Umsatzzuwachs im zweiten Quartal 2004 verzeichnete mit 28 Prozent (1,41 Milliarden Euro) die Halbleiter-Sparte, vor allem für die mobile Kommunikation. Bei Konsumenten-Elektronik gab es mit 2,18 Milliarden Euro Umsatz ein Plus von 19 Prozent. Dabei blieb nach Hommens Angaben die Entwicklung in Deutschland und Frankreich hinter der Belebung in anderen europäischen Ländern zurück. Die Sparte profitierte insgesamt von gestiegener Nachfrage nach Flachschirm-Fernsehgeräten. In den USA rechnet der Konzern nach Verlusten bei Konsumenten-Elektronik damit, Ende des Jahres endlich damit, sich schwarzen Zahlen anzunähern.

In der Abteilung Beleuchtung verzeichnete der Konzern mit Verkäufen von 1,08 Milliarden Euro ein Plus von sieben Prozent. Bei Geräten für den Haushalt und die persönliche Gesundheitspflege gab es mit 456 Millionen Euro ein Umsatzplus von zwei Prozent. Bei Verkäufen medizinischer Anlagen, bei denen Philips nach eigenen Angaben weltweit zweitgrößter Anbieter ist, kam der Konzern auf Verkäufe von 1,43 Milliarden Euro (plus drei Prozent).

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