Gewinn und Umsatz im dritten Quartal gesteigert
Adidas liegt voll im Plan

Der weltweit zweitgrößte Sportartikel-Hersteller Adidas-Salomon hat dank Zuwächsen im Schuhgeschäft und in der Region Asien im dritten Quartal erneut Gewinn und Umsatz gesteigert.

Reuters HERZOGENAURACH. Das Vorsteuerergebnis sei auf 220 Mill. Euro gestiegen, verglichen mit 191 Mill. Euro im Vorjahresquartal, teilte das Unternehmen am Donnerstag im fränkischen Herzogenaurach mit. Analysten hatten im Durchschnitt nur mit einem Vorsteuerergebnis von 208 Mill. Euro gerechnet. Nach Steuern steigerte Adidas seinen Gewinn um 15 % auf 131 Mill. Euro.

Der Konzernumsatz sei im dritten Quartal auf 1,868 (Vorjahr: 1,79) Mrd. Euro gestiegen. Dies entspricht etwa der Erwartung der Branchenkenner, die den Umsatz im Durchschnitt mit 1,875 Mrd. Euro prognostiziert hatten.

Im kommenden Jahr peilt Adidas ein ähnlich starkes Wachstum wie 2002 an. Vorstandschef Herbert Hainer sagte dem TV-Sender "N24", der Gewinn solle 2003 wie in diesem Jahr um fünf bis zehn Prozent steigen, möglicherweise aber noch etwas mehr. Der Umsatz solle wie 2002 um fünf Prozent wachsen.

Schuhgeschäft und Asien sorgen für Impulse

Stärkster Wachstumsträger war wie beim wesentlich kleineren Konkurrenten Puma das Schuhgeschäft, wo der Konzernumsatz in den ersten neun Monaten binnen Jahresfrist um sieben Prozent auf 2,3 (2,1) Mrd. Euro gestiegen sei. Impulse habe es vor allem aus den Bereichen Fußball und Laufsport gegeben.

Stärkste Verkaufsregion sei erneut Asien gewesen, wo der Umsatz um 21 % auf 841 (693) Mill. Euro gewachsen sei, teilte das Unternehmen weiter mit. Adidas hat rund 40 Mill. Euro in die Fußball-WM im Sommer in Asien als Sponsor und Ausrüster investiert und bereits im zweiten Quartal große Zuwächse in Asien verspürt.

Auf dem schwierigen Schlüsselmarkt Nordamerika sei der Konzernumsatz um vier Prozent auf 1,5 (1,4) Mrd. Euro gestiegen, teilte das Unternehmen weiter mit.

Mit seinen Wachstumsraten liegt Adidas trotz der Zuwächse wie der Marktführer Nike deutlich hinter dem Konkurrenten Puma, der im dritten Quartal sein Vorsteuerergebnis um fast 73 % auf 48,6 (Vorjahr: 28,2) Mill. Euro gesteigert hatte. Der Umsatz legte um 48,2 % auf 292 (197,1) Mill. Euro zu. Puma setzt anders als der Rest der Branche voll auf sportliche Lifestylemode. Auch Adidas hat dies als Zukunftsmarkt erkannt und will mit seinen "Originals", also neu gestylten Produkten der Vergangenheit, mittelfristig ein Drittel des Umsatzes machen.

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