Gewinn von 500 000 DM
Deutsche Oper Berlin mit bestem Ergebnis seit fünf Jahren

dpa BERLIN. Der Regisseur Hans Neuenfels hat mit seiner Skandal umwitterten Inszenierung von Verdis "Nabucco" der Deutschen Oper Berlin zum besten Ergebnis in fünf Jahren verholfen. Zusammen mit "Luisa Miller" in der Regie des inzwischen gestorbenen Götz Friedrich bescherten die beiden Verdi-Opern dem Haus eine Platznutzung von jeweils 90 %, teilte das Opernhaus am Freitag mit. Bei Leo Janaceks "Das schlaue Füchslein" in der Regie von Katharina Thalbach waren sogar alle Vorführungen ausverkauft.

Mit rund 285 000 Gästen kamen im vergangenen Jahr rund 20 000 Zuschauer mehr in das Haus an der Bismarckstraße als im Vorjahr. Bei Einnahmen aus dem Kartenverkauf in Höhe von 1,2 Mill. DM erreichte die Deutsche Oper eine Plus von 22 % und somit das beste Ergebnis seit fünf Jahren. Trotz der Belastung durch Tarifsteigerungen in Höhe von 1,5 Mill. DM blieben nach dem vorläufige Jahresabschluss 500 000 DM in der Opernkasse. 1998 hatte die Deutsche Oper einen Gewinn von 368 000 DM erwirtschaftet, 1999 waren es 248 000 DM. Damit habe das Haus zum dritten Mal in Folge die Tarifsteigerungen aus eigener Tasche bezahlen können.

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