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Gewinn von American Express eingebrochen

Die Folgen der Anschläge in den USA vom 11. September und die Konjunkturschwäche haben bei dem Finanzkonzern American Express im dritten Quartal 2001 nach eigenen Angaben zu einem Gewinneinbruch von 60 % geführt.

Reuters NEW YORK. Das Unternehmen teilte am Montag in New York mit, im dritten Quartal seien 298 Mill. $ oder 22 Cents je Aktie verdient worden, verglichen mit 737 Mill. $ oder 54 Cents je Aktie im Vorjahresquartal. Damit verfehlte das Unternehmen die Prognosen der Analysten, die im Durchschnitt einen Gewinn je Aktie von 30 Cents erwartet hatten. Das Ergebnis sei auch durch bereits angekündigte außerordentliche Aufwendungen von 352 Mill. $ für Restrukturierungsmaßnahmen belastet worden. American Express hatte im September eine Gewinnwarnung ausgegeben.

Die Stornierung von Urlaubsreisen und die Konsumzurückhaltung der Amerikaner nach den Anschlägen habe die Umsätze bei Kreditkarten und Reisedienstleistungen deutlich schrumpfen lassen, teilte American Express weiter mit. Der Rückgang bei den Geschäftsreisen habe die Tochterunternehmen belastet. Die Gewinne der Reisedienstleistungs-Tochter seien 51 % auf 248 Mill. $ gesunken. Durch die Schwäche des Aktienmarktes sei der Gewinn der Finanzdienstleistungs-Tochter 46 % auf 145 Mill. gefallen. Die Aktie notierte am Montag im Geschäftsverlauf an der Wall Street rund 2,6 % höher auf 30,12 $.

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