Gewinnanstieg von 15 Prozent für Gesamtjahr erwartet
Zapf: Mit Baby Annabelle

Zapf lässt die Puppen tanzen - und prompt katapultiert sich der Nemax-Wert von Platz 95 in der Liste der Relativen Stärke auf Platz 25. Mit gutem Grund.

DÜSSELDORF. Europas größter Hersteller von Spielzeugpuppen gab in einer Vorabmeldung zum Halbjahresergebnis bekannt, das Unternehmen gehe von einem Anstieg des Erlöses um rund 13 Prozent aus. Das wären immerhin 28 Prozent mehr, als die Planzahlen vorsahen. Der Siegeszug der Zapf-Schöpfungen scheint aktuell nicht aufzuhalten zu sein. In den wichtigen Exportländern wie in Großbritannien, Spanien und Portugal, vor allem den USA, klettern die Marktanteile und sollen künftig stark ausgedehnt werden. In den Vereinigten Staaten erreichten die Nürnberger inzwischen vier Prozent. Er soll dank "Baby Annabelle" und "Chou Chou" auf zehn Prozent steigen. Für das Gesamtjahr geht Zapf von einem 15-prozentigen Gewinnanstieg sowie einer operativen Marge von sechs Prozent aus. Zapf profitiert von der Verlagerung der Fertigung nach China und dem Ausbau des internationalen Vertriebs.

Zapf scheint inzwischen aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt zu haben. Das Management ist vorsichtiger geworden und verärgert den Markt nicht mehr mit überzogenen Schätzungen. Dadurch bleiben den Anlegern Enttäuschungen erspart - wie noch zum Geschäftsjahr 2001. Der Kurs, der mit rund 27 Euro (KGV 2003: zehn) gut sieben Euro über dem Emissionspreis liegt, hat weiter Spielraum. Bis zum absoluten Top von 75 Euro dürfte es aber noch dauern.

Quelle: Wirtschaftswoche

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