Gewinne im operativen Geschäft: Cenit erneut in roten Zahlen

Gewinne im operativen Geschäft
Cenit erneut in roten Zahlen

Der IT-Dienstleister Cenit AG Systemhaus hat seine französische E-Business-Tochter Spring Technologies komplett abgeschrieben und deshalb 2002 erneut rote Zahlen verbucht.

Reuters STUTTGART. Der Verlust vor Zinsen und Steuern reduzierte sich auf 5,2 von 7,8 Mill. Euro, wie das Stuttgarter IT-Beratungshaus am Donnerstag mitteilte. Auf Spring sei der restliche immaterielle Firmenwert von 5,3 Mill. Euro angesichts der Marktlage zum Jahresende 2002 abgeschrieben worden. Im operativen Geschäft schaffte Cenit nach eigenen Angaben mit einem Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) von 2,4 (Vorjahr: minus 2,9) Mill. Euro die Gewinnwende.

Der Konzernumsatz ging 2002 nach der Trennung von den Töchtern in den USA und Großbritannien um 21 Prozent auf 94,3 Mill. Euro zurück. Durch die Konzentration auf das Beratungsgeschäft seien zudem Umsätze mit Hard- und Software weggefallen, teilte Cenit weiter mit.

Für das laufende Jahr erwartet Cenit nach eigenen Angaben ein positives Jahresergebnis. Die gute Entwicklung werde sich nach Einschätzung des Vorstands im ersten Quartal fortsetzen, hieß es. Der Kurs der Cenit-Aktie fiel am Donnerstag um über 6 Prozent auf einen neuen Tiefststand von 2,16 Euro.

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