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Gewinneinbruch bei AT&T

Der Gewinn des US-Telekomkonzerns AT&T ist nach Angaben des Unternehmens im dritten Quartal auf Grund der harten Konkurrenzsituation und der allgemein niedrigen Preise für Ferngespräche eingebrochen.

rtr NEW YORK. Der Gewinn je Aktie sei im dritten Quartal 2001 - ohne Einmalkosten - auf vier Cents gefallen nach 35 Cent je Aktie im Vorjahreszeitraum, teilte AT&T am Dienstag nach US-Börsenschluss mit. Analysten hatten einer Marktstudie von Thomson Financial/First Call zufolge ebenfalls einen Gewinn je Aktie von vier Cent erwartet. Das Unternehmen erlöste allerdings aus der Ausgliederung von AT&T Wireless Services Inc. 13,5 Mrd. Dollar. Einschließlich dieses Ertrags sei ein Reingewinn von 11,06 Mrd. Dollar oder 3,13 Dollar je Aktie verzeichnet worden, teilte das größte US-Ferngespräche- und Kabelfernsehen- Unternehmen weiter mit. Der Umsatz sei um 7,7 % auf 13,1 Mrd. Dollar gesunken.

Zum Jahresende wolle das Unternehmen entscheiden, ob es seine Breitband-Kabelfernseheneinheit verkaufe. Am Dienstag ernannte AT&T eigenen Angaben zufolge den Kabelindustrie-Veteran William Schleyer zum Vorstand der seiner Breitbandsparte, der damit Dan Somers ablöse. Die Verbesserungen in der Breitband-Kabelfernseheneinheit sowie höhere Verkäufe des Daten- und Internet-Dienstes an Unternehmen glichen den anhaltenden Verlust der Umsätze in der Ferngesprächs-Sparte aus.

Nach Gewerkschaftsangaben will AT&T in seiner jüngsten Kostensenkungsmaßnahme 2400 Stellen kürzen. Das seien knapp zwei Prozent seiner Arbeitsplätze. Nachbörslich stieg die AT&T-Aktie auf 17,75 Dollar, nachdem sie bei einer etwas leichter tendierenden Wall Street um 3,28 % oder 60 Cents auf 17,70 Dollar verloren hatte. Seit dem 25. Oktober vergangenen Jahres fiel die Aktie um 32 %, als das Unternehmen Restrukturierungsmaßnahmen ankündigte, die eine Aufteilung des Kerngeschäfts in getrennten Unternehmen vorsah.

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