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Gewinneinbruch bei Helaba

Auch bei den Spitzeninstituten der Sparkassen hat das schwierige Bankenjahr 2001 tiefe Spuren in den Bilanzen hinterlassen.

dpa FRANKFURT. Bei der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) brach wie bei den Großbanken der Gewinn ein. Das Betriebsergebnis nach Risikovorsorge erreichte nur noch 90,2 Millionen Euro, berichtete der neue Vorstandsvorsitzende Günther Merl am Dienstag in Frankfurt. 2000 war mit 251,7 Millionen Euro noch das zweitbeste Ergebnis des Spitzeninstituts der 53 hessischen und thüringischen Sparkassen erzielt worden.

Neben der allgemeinen Wirtschaftsflaute machte Merl die rückläufigen Börsenumsätze für das schwache Abschneiden verantwortlich. Diesmal blieben auch Einmaleffekte aus, die sein Vorgänger für einen glanzvollen Abgang nutzen konnte. Vor allem die steigende Zahl der Firmenpleiten macht dem Institut zu schaffen. Deshalb musste auch die Risikovorsorge auf 129,5 (2000: 100) Millionen Euro aufgestockt werden. Gleichzeitig nahmen die Verwaltungsaufwendungen um 9,4 Prozent auf 595,9 Millionen Euro zu. Unter dem Strich blieb ein Jahresüberschuss von 79,8 (94,8) Millionen Euro. Auch im laufenden Jahr rechnet der Helaba-Vorstand nicht mit einer nennenswerten Trendwende.

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