Gewinneinbruch geringer als erwartet
Royal Dutch überflügelt die Konkurrenz

Der Gewinn des britisch-niederländischen Mineralölkonzerns Royal Dutch/Shell ist im ersten Quartal um fast die Hälfte eingebrochen, aber nicht so stark wie von Analysten erwartet.

Reuters LONDON. Royal Dutch/Shell begründete die Entwicklung am Donnerstag unter anderem mit im Berichtsquartal niedrigeren Rohölpreisen. Der Netto-Gewinn sei im ersten Vierteljahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 48 Prozent auf 1,993 Milliarden Dollar zurückgegangen, teilte der Konzern in London mit. Analysten hatten im Schnitt mit einem Nettogewinn von 1,85 Milliarden Dollar gerechnet. Die Aktien von Royal Dutch und Shell reagierten mit Kursgewinnen.

Royal Dutch/Shell schnitt damit im ersten Quartal besser als seine Konkurrenten Exxon-Mobil und BP ab, die einen Gewinneinbruch von 58 Prozent beziehungsweise 57 Prozent ausgewiesen hatten. Bei Exxon und BP waren die Gewinne besonders stark geschrumpft, da beide Ölkonzerne stark im US-Markt engagiert sind - wo die Gewinnmargen am stärksten sanken.

Die Rohlöpreise, die im ersten Quartal noch niedrig waren, haben inzwischen unter anderem wegen der Nahostkrise deutlich angezogen.

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