Gewinnentwicklung im Pharmageschäft unsicher
Analysten senken Gewinnschätzungen für Bayer

Die beiden Investmentbanken Morgan Stanley und JP Morgan haben ihre Gewinnschätzungen je Aktie (EPS) für den deutschen Pharma- und Chemiekonzern Bayer am Mittwoch deutlich gesenkt.

Reuters LONDON. Der Schritt folgt einem langsamer als erwarteten Gewinnanstieg im operativen Geschäft im dritten Quartal, den Bayer am Dienstag veröffentlicht hatte.

Morgan Stanley senkte eigenen Angaben zufolge die EPS-Schätzung auf einen Gewinn von 0,47 (bisherige Schätzung 0,89) Euro pro Anteilsschein in diesem Jahr und 0,93 (1,15) Euro im kommenden Jahr. JP Morgan geht nur noch von einem Gewinn je Aktie von 1,3 Euro in 2003 aus. Bisher hatte das Investmenthaus noch mit 1,7 Euro gerechnet. JP Morgan-Analyst Colin Isaac äußerte sich in einer Kurzstudie besonders zur Gewinnentwicklung im Pharmageschäft skeptisch. Bayer sucht einen Partner für diesen Bereich.

In einem schwachen Gesamtmarkt verloren Bayer-Aktien am Mittwoch 2,48 Prozent auf 20,42 Euro.

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