Gewinner der Dollar-Abwertung
Morgan Stanley rät zur HSBC-Aktie

Die Analysten von Morgan Stanley haben ihre Gewinnprognose für die weltweit agierende Bank HSBC Holdings Plc. erhöht und das 12-Monats-Kursziel von 106 auf 110 Hongkong-Dollar angehoben. Gemessen am derzeitigen Kursnivau wäre das ein Anstieg von 16 %.

Reuters DÜSSELDORF. Bereits in den vergangenen drei Monaten hat das Papier um rund 12 % zugelegt. Ihre Empfehlung, Anleger sollten die HSBC-Aktie "Übergewichten", behielten die Experten bei.

Zur Begründung sagten die Analysten, die operativen Kosten von HSBC hätten niedriger gelegen, als erwartet. Auch sei das Umfeld für Kreditgeschäfte weiterhin günstig. Für 2002 erhöhten sie ihre Prognose für den Gewinn pro Aktie um 8 % auf 0,83 US-Dollar. Der Gewinnzuwachs von HSBC in den kommenden zwei Jahren werde höher liegen, als der der meisten großen asiatischen Banken, hieß es.

Morgan Stanley zufolge wirkt sich die in letzter Zeit erfolgte Abwertung des US-Dollars gegenüber anderen wichtigen Währungen für HSBC positiv aus, denn die Investmentbank erziele mehr als die Hälfte ihres Gewinns in Ländern außerhalb des Dollar-Gebietes. So engagiere sich das Geldinstitut stark in Europa. Blieben alle übrigen Voraussetzungen gleich, würde eine 10 %-ige Abwertung des Dollar die Gewinne von HSBC um 5 % erhöhen, so die Analysten.

Analystenurteile: Kaufen: 13; Halten: 19; Verkaufen: 9.

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