Gewinneraktie Henkel
Verlierer der MSCI-Anpassung: Deutschland, Frankreich und Japan

Deutschland, Frankreich und Japan sind die größten Verlierer im Rahmen der Neugewichtung der MSCI-Indizes nach dem Free-float-Kriterium. Deutlicher Gewinner sind die USA.

vwd / Genf. Wie Morgan Stanley Capital Indexes (MSCI), Genf, am Donnerstagabend mitteilte, verringern sich die Gewichte von Deutschland im MSCI All Country World Index (ACWI) um 0,3 Prozentpunkte auf 2,87 Prozent, Frankreich um 0,4 Prozentpunkte auf 3,71 Prozent und Japan um 0,5 Prozentpunkte auf 7,66 Prozent.

Gewinner sind hingegen die USA (plus 2,8 Prozentpunkte auf 56,28 Prozent) und Großbritannien (plus 0,5 Prozent auf 10,33 Prozent).

Der MSCI ACWI-Index umfasst insgesamt 49 Industrie- und Schwellenländer. Auf Pro-forma-Basis hat sich das Gewicht der Industrieländer in dem Index auf 96,3 Prozent von 95,2 Prozent erhöht, während sich gleichzeitig das Gewicht der Schwellenländer auf 3,7 Prozent von 4,8 Prozent verringerte, wie es weiter hieß.

Auch im MSCI-Index für Europa, Australien und Ostasien (EAFE), der 21 Industrienationen umfasst, gehört Deutschland zu den größten Verlieren, gemeinsam mit Frankreich und Italien. Ihre Gewichte verringern sich um 0,5 bzw 0,6 bzw 0,7 Prozentpunkte. Das größte Plus verzeichnet hier Großbritannien mit 2,4 Prozentpunkten auf 27,2 Prozent.

Im Rahmen der Anpassung wurden zudem 18 Aktien in die MSCI Standard Index Series neu aufgenommen. Dazu gehören unter anderen Henkel Vorzüge, Honeywell, Prudential Financial, Kraft Foods und Autoroutes du Sud.

Änderungen hat MSCI auch bei den Branchengewichtungen vorgenommen. Hier stiegen am deutlichsten die Gewichte der Sektoren Technologie/Hardware & Ausrüstung (plus 0,3 Prozentpunkte auf 9,7 Prozent) und Diversifizierte Finanzdienstleister (plus 0,3 Prozentpunkte auf 5,7 Prozent) Auf der Verliererseite stehen hier die Sektoren Telekommunikationsdienstleistungen, Automobile & Zulieferer und Einzelhandel mit Abschlägen von 0,4 bzw 0,3 bzw 0,2 Prozentpunkten.

MSCI hat mit dieser regulären Quartalsneuanpassung die im Vorjahr bereits begonnene Neugewichtung seiner Indizes nach dem Kriterium des Free-floats abgeschlossen. Wirksam werden die neuen Gewichte zum 1. Juni 2002.

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