Gewinnmitnahmen belasten
Asien-Börsen am Freitag leichter

Die Börse von Hongkong hat am Freitag wegen Gewinnmitnahmen leichter geschlossen. Händler verwiesen zudem auf die Zurückstufung des Bankriesen HSBC durch UBS Warburg. Auch an den meisten anderen Asien-Börsen beherrschten Gewinnmitnahmen den Handel vor dem Wochenende.

rtr/ vwd - HONKGONG. HSBC gaben in Hongkong 0,8 Prozent nach. Ausserdem belasteten Händlern zufolge Kapitalerhöhungen verschiedener kleinerer Unternehmen wie Far East Pharma, die rund 8,8 Prozent einbüssten, den Markt. Der Hang-Seng-Index verlor 0,47 Prozent auf 11.645,90 Zähler.
Gesucht waren nach Händlerangaben einige ausgewählte Titel, insbesondere Immobilienwerte. So zogen Sun Hung Kai 0,4 Prozent an und Cheung Kong rückten 0,3 Prozent vor. "Es sieht so aus, als ob der Immobiliensektor der Bullen-Sektor bleibt", sagte ein Händler. Die Titel des Konsumgüter- und Exportunternehmens Li & Fung schlossen 0,4 Prozent fester. Das Unternehmen hatte mitgeteilt, die Quartalseingänge seien "sehr gut", wenn auch die Margen weiterhin unter Druck seien.

Gut behauptet haben unterdessen die Aktienkurse am Freitag in Singapur den Handel beendet. Der Straits-Times-Index (STI) gewann 0,1 Prozent bzw 2,34 auf 1735,95 Zähler. Umgesetzt wurden 422 (Donnerstag: 533,1) Mio Aktien. Dabei wurden 151 Kursgewinner und 121-verlierer gezählt, 230 Titel notierten unverändert. Die Investoren hätten sich zurückgehalten, hieß es, die Rückgänge an Wall Street hätten wenig stimulierend gewirkt. In erster Linie war es die Erholung des SingTel-Kurses, der den Index auf positives Terrain lotste. Das Unternehmen hatte solide Jahreszahlen berichtet. Der Kurs verbesserte sich um 1,3 Prozent auf 1,51 SGD.

Mit leichten Gewinnen schloss auch die Börse in Bangkok. Der SET-Index stieg zum Wochenschluss um 0,4 Prozent auf 382 Punkte. In Taipeh schloss der Index 1,2 Prozent höher. Die übrigen asiatischen Aktien-Indizes schlossen mit Verlusten bis ein Prozent im negativen Bereich. Größere Gewinnmitnahmen musste jedoch der koreanische Kospi-Index verbuchen, der zweieinhalb Prozent niedriger bei 818 Punkten schluss.

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