Gewinnmitnahmen belasten die Märkte
Asiatische Börsen uneinheitlich

Der Nikkei-Index notierte im späten Handel in Tokio leicht im Plus. Dagegen gabe der Hang-Seng-Index in Hongkong leicht nach.

Reuters TOKIO/HONGKONG. Die asiatischen Börsen haben zum Wochenbeginn uneinheitlich tendiert. In Tokio notierte der Nikkei-Index im späten Handel mit 13 789 Zählern 0,2 % über seinem Freitagsschluss, nachdem er im Handelsverlauf sogar bis auf 14051 Punkte gestiegen war. In Hongkong verlor der Hang-Seng-Index 0,57 % auf 13 371 Zähler, was Händler unter anderem mit der schwächeren Verfassung der US-Börsen am Freitag begründeten. Darüber hinaus habe es Gewinnmitnahmen nach den jüngsten Zuwächsen gegeben. Auch zeigten technische Faktoren, das bestimmte Technologie- und Telekomtitel überkauft seien, sagten Händler in Hongkong.

In den USA hatte der Dow-Jones-Index am Freitag 1,06 % und die Nasdaq 0,86 % nachgegeben, was am Markt unter anderem damit begründet wurde, dass nach gemischten Unternehmenszahlen der jüngste Enthusiasmus der Investoren gedämpft worden sei.

Händler in Tokio sagten, der zwischenzeitlich deutliche Zuwachs beim Nikkei sei auf Hoffnungen zurückzuführen gewesen, wonach sich ausländische Investoren bei der möglichen Wahl von Junichiro Koizumi zum neuen Ministerpräsidenten eventuell stärker am japanischen Markt engagieren würden. "Japanische Marktteilnehmer haben Aktien in der Erwartung gekauft, dass die Neuigkeiten um Koizumi ausländische Investoren zu Käufen veranlassen würden. Das war aber nicht so", sagte Hiroshi Sato von Cosmo Securities. Ausländische Analysten sagten, es brauche mehr als nur ein neues Gesicht an der Spitze, um die Meinung ausländischer Investoren zu verändern. Der Reformer und LDP-Politiker Koizumi lag bei den Kandidaten- Urwahlen der Bezirksverbände in einer Zwischenauszählung in Führung.

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