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Gewinnmitnahmen belasten Pro-Sieben-Aktien

Gewinnmitnahmen haben nach Händlerangaben den Kurs des Fernsehsenders ProSiebenSat.1 Media belastet. In der Spitze gaben die zuletzt stark schwankenden Papiere mehr als 10 % auf 7,62 ? nach.

Reuters FRANKFURT. "Das sind klare Gewinnmitnahmen nach dem starken Kursanstieg vom Freitag", sagte ein Händler. Am Freitag hatte der Fernsehsender mitgeteilt, die für Juni geplante Fusion mit dem Rechtehändler Kirch-Media angesichts der Schuldenlast der Kirch Gruppe auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Darauf hatten die ProSieben-Papiere rund 28 % zugelegt und bei 8,50 ? fast auf Tageshoch geschlossen.

Ein anderer Aktienhändler sagte, die verschobene Verschmelzung mit Kirch-Media sei sehr positiv zu werten. In den vergangenen Monaten hatte die Aktie immer wieder wegen der angestrebten Fusion deutlich nachgegeben.

Der Kursanstieg vom Freitag ist nach Analysteneinschätzung übertrieben gewesen. "Die Leute stellen fest, dass das Unternehmen noch Probleme hat und sich vom finanziellen Standpunkt nichts geändert hat", sagte Alexander Kachler, Pro-Sieben-Analyst bei Merck Finck. 90 % der Einnahmen kämen weiterhin aus der Werbung, was in der momentanen Wirtsschaftsverfassung noch immer eine Herausforderung darstelle.

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