Gewinnmitnahmen in den USA
DAx dürfte schwächer starten

Die deutschen Aktienmärkte werden nach den vorbörslichen Berechnungen verschiedener Banken am Dienstag mit Abschlägen in den Handel starten und damit auf die schwache Entwicklung an den US-Leitbörsen reagieren.

Reuters FRANKFURT. Die Deutsche Bank berechnete den Deutschen Aktienindex (Dax) vor Handelseröffnung rund 1,7 Prozent niedriger bei 3145 Punkten. Am Montag hatte das wichtigste deutsche Börsenbarometer noch 3,13 Prozent gewonnen und bei 3198 Punkten geschlossen. Die Citibank sah den Dax vorbörslich bei 3145 Zählern. Das Handelshaus Lang & Schwarz erwartete eine Eröffnung bei 3147 Punkten.

In den USA hatten die Märkte am Montag belastet von Gewinnmitnahmen rund ein Prozent tiefer geschlossen und ihre Verluste nach dem Handelsschluss in Frankfurt noch deutlich ausgeweitet.

Im Mittelpunkt des deutschen Marktgeschehens könnten am Dienstag wegen der Vorlage von Quartalszahlen die Aktien von Fresenius Medical Care (FMC) und Qiagen stehen. Der Dialysespezialist FMC hat in den ersten neun Monaten 2002 wie erwartet ein höheres operatives Ergebnis (Ebit) erwirtschaftet als ein Jahr zuvor und seinen Ausblick für das Gesamtjahr bekräftigt. Das am Neuen Markt gelistete Biotechnologieunternehmen Qiagen hat im dritten Quartal trotz zweistelliger Zuwachsraten bei Umsatz und Gewinn die Erwartungen der Analysten verfehlt.

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