Gewinnmitnahmen
New Yorker Börse schließt uneinheitlich

Die New Yorker Aktienbörse hat am Donnerstag uneinheitlich geschlossen. Die Technologiewerte erhielten durch die optimistische Umsatzprognose des Chipherstellers Intel und freundliche Ausblicke für den Halbleitersektor Auftrieb.

Reuters NEW YORK. Die Standardwerte wurden hingegen von Gewinnmitnahmen belastet. Der Dow-Jones-Index 30 führender Industriewerte notierte bei Börsenschluss um 18,96 Punkte oder 0,17 % im Minus auf 10 880,51 Zählern. Der technologielastige Nasdaq-Composite Index rückte dagegen um 2,87 % auf 3429,02 Zähler vor. Der marktbreitere S&P-500-Index beendete den Handel 0,5 % fester bei 1428,32 Punkten.

Intel , die für das vierte Quartal und das kommende Jahr ein Wachstum knapp unter 20 % prognostiziert hatten, stiegen um vier Prozent auf 46-11/16 $. Die Stimmung am Halbleitermarkt wurde Experten zufolge von optimistischen Vorhersagen für die gesamte Branche zusätzlich verbessert. Der Halbleiterfabrikant Xilinx gab bekannt, das Umsatzwachstumsziel von mindestens 12 % im dritten Quartal zu erreichen, worauf der Titel um 3,4 % höher auf 69-3/4 $ schloss.

Compaq legten um 4,59 % auf 31,4 $ zu, nachdem der Computerhersteller trotz des schwachen Euro eine unverändert robuste europäische PC-Nachfrage prognostiziert hatte. Der Softwarehersteller Oracle büsste 5,8 % ein und schloss bei 29-9/16 $. Gerüchte um Rücktritte in der Geschäftsleitung, die von der Firma jedoch umgehend dementiert wurden, hatten den Titel belastet.

Die Erdölwerte verloren aufgrund sinkender Rohölpreise an Boden. Der im Dow Jones enthaltene Erdölkonzern Exxon Mobil verbilligte sich um 4,2 % auf 88-3/16 $.

Vor Börsenbeginn habe das US-Arbeitsministerium marktfreundliche Daten veröffentlicht, die das Marktgeschehen jedoch nicht nachhaltig beeinflusst hätten, sagten Händler. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung waren in den vergangenen Woche etwas stärker als erwartet zurückgegangen. "Die Zahlen sind ziemlich gut, über den Erwartungen", kommentierte Gary Thayer, Chefökonom von A. G. Edwards & Sons, die Veröffentlichung. Die Konjunktur flaue zwar ab, die hohe Produktivität dämpfe allerdings die Lohnstückkosten. Die zudem bekanntgegebenen Frühindikatoren, die die Erwartung für die konjunkturelle Entwicklung der kommenden sechs Monate widerspiegeln, blieben im September gegenüber dem Vormonat unverändert.

An der New York Stock Exchange schlossen bei Umsätzen von rund 1,14 Mrd. Aktien 1759 Titel höher, 1114 Titel niedriger und 439 unverändert. An der Nasdaq überwogen bei Umsätzen von rund 2,18 Mrd. Aktien die Gewinner die Verlierer im Verhältnis 25 zu 15.

Am US-Rentenmarkt notierten die richtungweisenden 30-jährigen Bonds zuletzt um 2/32 tiefer und brachten eine Rendite von 5,789 %.

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