Gewinnmitnahmen prägen das Bild
Wall Street tendiert im Verlauf schwächer

Mit schwächerer Tendenz bei den Standardwerten und schwachen Kursen bei den Technologietiteln präsentieren sich die US-Aktien am Mittwochnachmittag (Ortszeit) in New York.

vwd NEW YORK. Der aus 30 Industriewerten gebildete Dow-Jones-Index mindert sich um 0,8 % bzw 76,73 Punkte auf 9 824,65 ein. Der breiter gefasste S&P-500-Index büßt 0,9 % bzw 9,98 Zähler auf 1 132,68 ein. Der Nasdaq-Composite-Index verliert 1,4 % bzw 25,41 Stellen auf 1 859,34.

Die Anleger realisierten ihre Gewinne angesichts des Feiertages am Donnerstag und der Handel sei den zweiten Tag in Folge von Gewinnmitnahmen geprägt, sagt ein Beobachter. Zudem sei das Handelsvolumen wegen Thanksgiving niedrig; viele Amerikaner nutzten den Feiertag für einen Kurzurlaub. Auch die besser als erwartet ausgefallenen US-Konjunkturdaten übten nur geringen Einfluss auf den US-Markt aus, heißt es weiter. Der Sektor der Gasversorger zählt erneut zu den Bereichen mit den höchsten Abschlägen, was vor allem auf Enron zurückzuführen ist. Enron werde in der kommenden Woche Verbindlichkeiten im Wert von über 690 Mio USD zurückzahlen müssen, befürchten Anleger. Der Kurs fällt um 19 % auf 5,60 $.

Die Aktien von Dynergy, die im Begriff ist, mit Enron zu fusionieren, geben um vier Prozent auf 40,10 $ nach. Die Aktien des Schwergewichtes Microsoft stehen nach einer Herabstufung von Salomon Smith Barney ebenfalls auf der Verkaufsliste. Der Kurs verliert zwei Prozent auf 64,16 $. Die Analysten hatten ihre Einschätzung auf "Neutral" von zuvor "Outperform" gesenkt, das Kursziel 60 $ wurde jedoch beibehalten. Grund für diesen Schritt sei die hohe Bewertung der Aktie, erklärte Analyst Richard Gardner.

Ebenfalls mit Abschlägen zeigen sich die Titel der Verbraucherelektronik- und der Telekommunikationsunternehmen. Von gesenkten Ertragszahlen belastet zeigen sich Triquent Semiconductor. Die Papiere ermäßigen sich um zehn Prozent auf 17,50 $. Gegen den Trend stemmen sich weiterhin die Aktien der Unternehmen, die von einer möglicherweise bevorstehenden Senkung der Ölfördermengen profitieren würden.

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