Gewinnprognosen nach unten revidiert
Bankgesellschaft stuft IWKA von "halten" auf "reduzieren"

adx BERLIN. Die Bankgesellschaft Berlin hat die Aktien der IWKA nach der Gewinnwarnung von "halten" auf "reduzieren" herabgestuft. Das Vertrauen in die Prognosefähigkeit des Managements dürfte mittelfristig angeschlagen bleiben, teilte Frank Wischmann am Montag in Berlin mit. So habe der Vorstand nicht nur auf der Hauptversammlung am vergangenen Freitag, sondern schon beim Aktionärstreffen im vorigen Jahr seine Prognosen nach unten revidiert. Zwar werde nun für 2001 eine sichere und deutliche Ergebnisverbesserung avisiert, jedoch dürfte sich die Skepsis des Marktes diesmal als noch größer erweisen.

Eine bei besseren Marktverhältnissen angekündigte Kapitalerhöhung zur dringenden Verbesserung der Bilanzrelationen dürfte angesichts weiterer Kursverschlechterung noch schwieriger geworden sein. Übernahmefantasien dürften begrenzt sein, zudem werde IWKA eine Zeit brauchen, die aktuellen Probleme in den Griff zu bekommen. Mangels genauerer Informationen revidierte der Analyst seine Ergebnisschätzungen nur grob nach unten. Er erwartet für das laufende Jahr weiter ein mit einem Gewinn von 1,28 Euro je Aktie. 2001 rechnet er nun mit einem Ergebnis je Aktie von 1,05 Euro statt 1,37 Euro und für 2002 von 1,30 Euro statt 1,56 Euro.

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