Gewinnprognosen reduziert
Finanzsektor belastet Wall Street

Die beiden großen New Yorker Börsen haben am Montag bei einem schwachen Handel bereits kurz nach dem Börsenstart ins Minus gedreht.

dpa-afx NEW YORK. Der Dow Jones verlor bis 17.10 Uhr 0,16 % auf 10 406,98 Punkte. Der Nasdaq Composite verlor zum gleichen Zeitpunkt 0,34% auf 1 910,28 Zähler. Händler hatten nach der starken Perfomance am Freitag bereits mit einem schwachen Wochenauftakt gerechnet. Im August seien bisher alle Zugewinne von anschließenden Verkaufswellen zunichte gemacht worden. Vor allem im Finanzsektor seien Verluste zu erwarten. Im späten Freitagshandel hatten Analysten ihre Gewinnprognosen für einige Marktschwergewichte aus dieser Branche reduziert.

Die Bankenwerte zeigten sich überwiegend mit Verlusten. JP Morgan gaben 0,61% auf 40,68 $ ab. Eine britische Tageszeitung hatte am Sonntag berichtet, dass JP Morgan weitere 6 000 Arbeitsplätzte streichen wolle. Merill Lynch kletterten um 1,04% auf 54,41 $, Lehman Brothers sanken um 0,64% auf 52,50 $.

Der Erdölsektor präsentierte sich uneinheitlich. Berichte wonach der Irak ein amerikanisches Aufklärungsflugzeug abgeschossen habe, könnten zu einer Verringerung des Erdölexports aus dem Irak führen, sagten Händler. Dadurch würden die Rohölpreise erneut nach oben gepresst. Exxon Mobil verloren 0,74 % auf 41,39 $ und Chevron gaben 0,27 % auf 92,55 $.

Der Computerhersteller IBM konnte ein Plus von 0,63 % auf 107,66 $ verbuchen. Am Wochenende hatte das Unternehmen einen Forschungserfolg vermeldet.

Microsoft hatte am Montag die Verschiebung der Vermarktung seiner Xbox-Videospielkonsole auf dem japanischen Markt bestätigt. Danach soll die Spielekonsole erst vom 22. Februar 2002 an vermarktet werden. Gleichzeitig hat das Unternehmen sein Ziel bestätigt, bis zum Jahresende 1 Mill. bis 1,5 Mill. Konsolen in den USA zu verkaufen. Die Aktien des Software-Entwicklers stiegen um 0,27 % auf 62,22 $.

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