Gewinnrückgang
DBV-Winterthur dementiert Verkaufsgerüchte

Die Börsenflaute und ein unterdurchschnittliches Wachstum der Lebensversicherungssparte haben die Bilanz der Wiesbadener DBV-Winterthur Versicherungen belastet. Gerüchte über einen Verkauf der DBV Winterthur-Gruppe - oder einen kompletten Ausstieg der Schweizerischen Konzernmutter Credit Suisse wies Vorstandschef Hartmut Nickel-Waninger zurück.

HB/dpa WIESBADEN. Der Konzernüberschuss sank 2002 von 59 auf 27,5 Mill. ?, wie Nickel-Waninger am Freitag bei der Bilanzpressekonferenz sagte.

Die Beiträge des Unternehmens seien um 5,3 % auf 3,5 Mrd. ? gestiegen, dazu habe aber vor allem die Kranken- und Schadenversicherung beigetragen. Im laufenden Jahr werde das Unternehmen die internen Strukturen auf Einsparmöglichkeiten überprüfen, kündigte der Vorstandschef an. Die DBV-Winterthur Versicherungen beschäftigten im vergangenen Jahr 4625 Mitarbeiter - 170 mehr als im Vorjahr.

Das Wiesbadener Versicherungsunternehmen hatte in der wichtigsten Sparte Lebensversicherungen 3,4 % Beitragswachstum auf 1,85 Mrd. ? erreicht und blieb damit hinter dem Marktniveau (plus 4,3). Die Lebensversicherung AG habe den so genannten Stresstest der Aufsichtsbehörde nicht bestanden, sagte Nickel-Waninger. Das liege aber daran, dass Absicherungen gegen Kursverluste zum Beispiel über Optionen oder Termingeschäfte bei dem Test nicht berücksichtigt worden seien.

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