Gewinnrückgang im Quartal - Zusätzliche Stellenstreichungen
ABN Amro bekräftigt eigene Prognose

Die größte niederländische Bankengruppe hat im zweiten Quartal einen mehr als 20-prozentigen Gewinnrückgang verzeichnet. An der Prognose für das Gesamtjahr hält ABN Amro nach eigenen Angaben aber entgegen den Erwartungen von Analysten fest.

Reuters AMSTERDAM. Der Nettogewinn vor Sonderposten sei auf 534 Millionen Euro von 671 Millionen Euro im Vorjahresquartal gesunken, teilte die Bank in Amsterdam mit. Von Reuters befragte Analysten hatten im Mittel ein Ergebnis von 552 Millionen Euro erwartet, bei einer Spanne von 518 bis 612 Millionen Euro. Entgegen der Analystenerwartung bekräftigte ABN Amro am Donnerstag die bisherige Gewinnprognose für das Jahr 2002. Das operative Ergebnis werde auf dem Niveau des vergangenen Jahres liegen, teilte die Bank mit. Wegen ihrer Aktivitäten in Brasilien, einem der Kernmärkte von ABN Amro, und des Engagements beim insolventen US-Unternehmen WorldCom hatten Experten mit einer Senkung der Prognose gerechnet. Allein im vergangenen Monat war der Aktienkurs um rund 25 Prozent gefallen.

Wegen der anhaltenden Schwierigkeiten auf den Aktienmärkten kündigte ABN Amro an, zusätzliche 400 bis 500 Stellen zu streichen und alle Geschäftsbereiche auf weitere Kostensenkungen zu untersuchen.

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