Gewinnrückgang im vergangenen Jahr
Börsenflaute und Sturmschäden setzen Huk zu

Die Börsenflaute und höhere Aufwendungen für Unwetterschäden haben der Huk-Coburg-Versicherungsgruppe im vergangenen Jahr einen Gewinnrückgang beschert. Vor Steuern sei der Ertrag um 41 % auf 183,6 Mill. ? gesunken, sagte Vorstandssprecher Rolf-Peter Hoenen am Mittwoch in München. Der Jahresüberschuss sank um elf Prozent auf 163 Mill. ?.

HB/dpa MÜNCHEN. Angesichts des schwierigen Umfeldes für die Versicherer sei das Ergebnis aber durchaus erfreulich. Mit einer Eigenkapitalrendite von zehn Prozent nach Steuern stehe die Versicherung sehr gut da. "Wir haben in einem Jahr voller krisenhafter Entwicklungen unsere Position auf dem deutschen Markt nicht nur gefestigt, sondern weiter ausgebaut", sagte Hoenen. Die Beitragseinnahmen seien um rund fünf Prozent auf 3,7 Mrd. ? gestiegen. Auch im laufenden Jahr rechnet die Versicherung mit einer Steigerung der Beitragseinnahmen um fünf Prozent.

Besonders in der Kraftfahrtversicherung sei der Start ins Jahr gut gelungen. Bereits nach drei Monaten habe sich der Bestand um 100 000 Verträge erhöht. Dies lasse auf einen Zuwachs der Beitragseinnahmen um zwei bis drei Prozent hoffen. Auch in der Haftpflicht-, Unfall- und Sachversicherung erwartet der Konzern Zuwächse von rund drei Prozent. Nach der Talfahrt der Aktienkurse im vergangenen Jahr sei allerdings ungewiss, wie sich das Ergebnis aus Kapitalanlagen entwickle.

Den Löwenanteil der Einnahmen steuerte im vergangenen Jahr erneut die Kraftfahrtversicherung mit knapp 2,2 Mrd. ? bei. Die Zahl der Verträge in der KfZ-Haftpflichtversicherung stieg um 2,9 % auf 6,8 Millionen. Das stärkste Wachstum erreichte die Huk-Coburg in der Krankenversicherung. Hier stiegen die Beitragseinnahmen um knapp 22 % auf 473 Mill. ?.

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